#rethinkcompliance Blog

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26.08.2021 | Daniel Günzel

AML, Cloud

Compliance in der Cloud - Chancen und Risiken

Software ist immer ein bewegliches Ziel. Software kann niemals komplett „fertig“ sein, sondern unterliegt einem ständigen Wandel durch Weiterentwicklungen und Erweiterungen. Selbst Microsoft kündigt nach dem Versprechen einer endgültigen Version 10, mit schrittweisen Upgrades, eine neue Windows-Version an. Im AML Compliance-Bereich, d.h. AML, KYC und Transaktionsscreening, befindet sich das nächste Upgrade- oder Migrationsprojekt nach einem erfolgreichen Go-Live schon fast in der Vorbereitung, da neue Vorschriften und Sicherheitsfunktionen immer erweiterte Versionen erfordern. Bei der Auswahl eines neuen Compliance-Systems stellen sich viele Fragen - eine davon ist die "Cloud-Frage.

13.08.2021 | Mirko Janyga

AML, BaFin

Ziffer 6 der AuA BT – BaFin Konkretisierungen zu Monitoringsystemen hilfreich

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 08.06.2021 mit der Veröffentlichung der Auslegungs- und Anwendungshinweise (AuA) für Kreditinstitute die gesetzlichen Pflichten für Verpflichtete nach § 2 Absatz 1 Nummer 1 GwG konkretisiert. Wie im Blog-Beitrag meines Kollegen Uwe Weber bereits dargestellt, wurde den Kreditinstituten unter Ziffer 1 der AuA BT auferlegt, dass die Mittelherkunft bei Bartransaktionen abzuklären ist und die damit einhergehenden Prüf- und Dokumentationspflichten bis zum 08.08.2021 anzuwenden sind.

12.08.2021 | Mirko Janyga

AML, GWG, FATF

Malta auf der grauen Liste der FATF – Folgen für Verpflichtete nach GwG

Malta – seit Jahren in der Kritik, nun hat das Land es aufgrund erhöhter und anhaltender Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsrisiken als erster EU-Mitgliedstaat auf die "graue Liste" der Financial Action Task Force (FATF) geschafft. Die „graue Liste“ ist eine globale Liste der Länder, die unter verstärkter Beobachtung wegen Mängeln in der Umsetzung der FATF-Standards stehen.

04.08.2021 | Selina Trotno, Natalie Hürler

AML, KYC, GWG

Vom Auffangregister zum Vollregister – Gehen die Neuerungen durch das TraFinG weit genug?

Mit dem Transparenzregister- und Finanzinformationsgesetz (TraFinG) setzt der deutsche Gesetzgeber die geltenden EU-Richtlinien (EU) 2015/839 (Geldwäscherichtlinie) und (EU) 2019/1153 (Finanzinformationsrichtlinie) in deutsches Recht um. Die Umwandlung des Transparenzregisters vom Auffangregister zum Vollregister und die EU-weite Registervernetzung sollen eine schnelle und unkomplizierte Kommunikation zwischen den Mitgliedstaaten und Europol ermöglichen. Die EU gibt hierzu vor, auf Länderebene strukturierte Datensätze in einheitlichem Datenformat zu verwenden.

01.07.2021 | Uwe Weber

AML, BaFin

Umsetzung von Ziffer 1 der Auslegungs- und Anwendungshinweise (AuA) für Verpflichtete nach dem Geldwäschegesetz (GwG) – Einfach ist anders!

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 08.06.2021 mit der Veröffentlichung der Auslegungs-​ und Anwendungshinweise für Kreditinstitute die gesetzlichen Pflichten für Verpflichtete nach § 2 Absatz 1 Nummer 1 GwG konkretisiert und gleichzeitig auferlegt, dass die in Ziffer 1 der AuA beschriebene Mittelherkunft bei Bartransaktionen abzuklären ist und die damit einhergehenden Prüf- und Dokumentationspflichten bis zum 08.08.2021 anzuwenden sind.

17.06.2021 | Uwe Weber

AML, BaFin

BaFin AuA BT für Kreditinstitute: Überblick und erste Einschätzung zu Auswirkungen

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat ihre „Auslegungs- und Anwendungshinweise Besonderer Teil: Kreditinstitute“ (AuA BT für Kreditinstitute) am 08. Juni 2021 veröffentlicht. Das Konsultationspapier hierzu hatte die BaFin bereits im Januar 2021 veröffentlicht, um insbesondere den Verpflichteten die Möglichkeit zu geben, zu den einzelnen Punkten Stellung zu nehmen.

10.06.2021 | Uwe Weber

AML, Fraud, FIU

Die Neufassung des § 261 StGB – Was bedeutet der „All-Crime-Ansatz“ in der Praxis?

Seit dem 18. März 2021 ist die Neufassung des Paragrafen 261 Strafgesetzbuch (StGB) in Kraft getreten und die Geldwäschestrafbarkeit erheblich ausgeweitet worden. Während die Vorgängerfassung die Geldwäschetatbestände explizit aufführte und ein Vortatenkatalog detailliert auflistete, was eine Vortat für eine Geldwäschehandlung darstellen konnte, steht mit der Novellierung des § 261 StGB nunmehr der „All-​Crime-Ansatz“ im Fokus.